Schwermetalle in Textilien

Plasmafackel der ICP-OES (Optische Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem (engl. coupled) Plasma

Autoren: Melanie Weckerle, Mario Dreyer, Hendrik Frerichs, Florian Schmidt

Beim Kleidungskauf trifft man heute auf zahlreiche Gütesiegel der Hersteller und Händler, welche neben einer fairen Produktion vor allem die Schadstofffreiheit der Textilien versichern sollen. Doch ist günstige Kleidung ohne Siegel deshalb bezüglich der Schadstoffe bedenklich? Und sollte das frisch gekaufte Outfit zuhause erst einmal gewaschen werden oder kann man es direkt für die Party anbehalten?

Diesen Fragen soll am Beispiel der Schwermetalle auf den Grund gegangen werden. Schwermetalle können vor allem durch den Färbeprozess in die Kleidung gelangen und in hohen Dosen zu toxischen Reaktionen führen.

Zur Ermittlung des Schwermetallgehalts werden die Textilproben sowohl wässrig extrahiert als auch einem Mikrowellenaufschluss unterzogen. Die so gewonnenen Lösungen werden anschließend mittels ICP-OES Technik untersucht.

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