Biologischer Weinbau versteht sich als Gegenstück zur konventionellen Weinproduktion, wobei der Fokus auf einem geschlossenen Ökosystem und dem Verzicht auf synthetisch-chemische Pflanzenschutzmittel liegt.
Im Rahmen dieser Untersuchung werden die Parameter Zucker- und Säuregehalt quantitativ gegenübergestellt, um potenzielle signifikante Abweichungen zwischen den Proben zu identifizieren. Neben dem direkten Vergleich der Erzeugungsmethoden und der Getränketypen wird zusätzlich analysiert, inwieweit Korrelationen zwischen dem Preisniveau der Produkte und ihrer chemischen Zusammensetzung existieren. Die quantitative Bestimmung der Analyten erfolgte mittels Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC). Um sowohl die organischen Säuren als auch die Zuckerfraktionen präzise zu erfassen, wurde eine Kopplung aus einem Diodenarraydetektor (DAD) und einem Verdampfungslichtstreudetektor (ELSD) eingesetzt. Das Probenspektrum umfasste biologische und konventionelle Rotweine (differenziert nach den Faktoren Preisniveau sowie den Geschmackprofilen trocken und lieblich) sowie konventionelle Traubensäfte unterschiedlicher Preisklassen. Nach einer adäquaten Probenvorbereitung mittels Filtration und matrixabhängiger Verdünnung wurden die Proben chromatographiert und die Quantifizierung über zuvor etablierte Zucker- und Säurestandards durchgeführt. Die analytischen Ergebnisse liefern fundierte Erkenntnisse über die quantitative Zusammensetzung der Zucker- und Säurefraktionen innerhalb des untersuchten Probenspektrums.
