Mit dem zunehmenden Gebrauch von E-Zigaretten und weiterhin vielen Rauchenden klassischer Zigaretten rückt die Frage nach möglichen gesundheitsschädlichen Stoffen stärker in den Fokus. In dieser Untersuchung werden deshalb die Schwermetalle Arsen, Cadmium, Blei, Nickel und Antimon analysiert. Diese Stoffe gelten bereits in kleinen Mengen als potenziell gesundheitsschädlich.
Mithilfe eines modernen Analyseverfahrens (ICP-OES) wird untersucht, wie viel dieser Metalle in E-Zigaretten und herkömmlichen Zigaretten enthalten sind und in den Rauch beziehungsweise das Aerosol übergehen. Bei E-Zigaretten werden sowohl die Flüssigkeit als auch das entstehende Aerosol untersucht. Dabei soll geklärt werden, ob die Schwermetalle möglicherweise erst durch die Erhitzung über die Heizspirale freigesetzt werden. Bei klassischen Zigaretten werden Tabak, Asche und Filter vor und nach dem Rauchen analysiert. So lässt sich nachvollziehen, welcher Anteil der Metalle in den Rauch gelangt und somit eingeatmet werden kann.
